Bethan Wood

 

Bethan Wood

 

The Aram Gallery zeigte mit „Zigzag:Crisscross“ Bethan Woods erste Einzelausstellung.

 

Die Tischlampen „Crisscross Blooms“ entwarf Bethan Wood in Mexiko. Das Glas stammt teils aus mexikanischen, teils aus italienischen Manufakturen und ist in beiden Fällen mundgeblasen.

 

Der Kerzenhalter „Shrine“ nimmt Bezug auf japanische Tempelarchitektur. Exklusiv bei Nilufar, www.nilufar.com

 

Die „Zigzag Library“ reagiert auf die Herrschaft des E-Books. Hier zu sehen: der Prototyp.

 

Bizarre Gebilde bevölkern die Oberflächen der „Moon Rock“-Tische. Limitierte Auflage, exklusiv bei Nilufar, www.nilufar.com

 

Die Kabinettschränke der Serie „Hot Rock“ zieren aufwendige Marketerien. Limitierte Auflage, exklusiv bei Nilufar, www.nilufar.com

 

Die Serie „Construct“ reflektiert die Strukturen des East End.

 

 

#1 März 2014

Am Anfang war das East End

Vielschichtig, komplex, originär: Mit diesen Attributen gilt Bethan Laura Wood als „next big thing“ des britischen Designs. 2009, nach ihrem Abschluss am Royal College of Art, machte sie erstmals auf sich aufmerksam. Endlich mal eine, die gegen den Strom schwimmt, jubelten die Kritiker, und das Publikum pflichtete ihnen bei; sie sei „von einem anderen Stern“, schrieb gar das Wallpaper* Magazine. Spätestens seit dem Vorjahr dürfte Wood den Platz als Lieb- und Wunderkind der Szene so schnell niemand streitig machen. Da heimste die 29-Jährige neben dem Designers of the Future Award gleich zwei weitere wichtige Auszeichnungen ein: den Design Week Rising Star Award und den Ketel One Legacy Prize, diesen für handwerkliche Leistungen. Ihre Arbeiten waren auf der Design Miami/Basel und am Salone in Mailand zu sehen, im September folgte in der Londoner The Aram Gallery ihre erste Einzelausstellung. Den Lehrauftrag an der ECAL Lausanne, einer der besten Design-Hochschulen Europas, absolvierte sie quasi nebenbei.

Wir treffen Bethan Wood im „English Restaurant“ am Old Spitalfields Market, einem ihrer Lieblingsplätze. Selbst hier, im Künstlerquartier des East End, ist sie nicht zu übersehen. Sagen wir so: Kämen Gilbert & George zur Tür hereinspaziert – sie wohnen in der Gegend, es wäre also denkbar –, sie könnte ihnen erzählen, was eine Kunstfigur ist. Bis dahin nutzen wir die Zeit, um einen Caffè Latte zu trinken und über ihre Arbeit zu plaudern.
Sie sei am Sprung nach Vicenza, beginnt Wood, um dort mit „Tischlern, Glasbläsern und Schmieden“ an neuen Objekten zu arbeiten. „Das Kunsthandwerk in der Region ist großartig“, schwärmt sie, „so etwas gibt es bei uns nicht mehr. Wir sind gut im Entwerfen und Theoretisieren, aber wir haben das Produzieren verlernt.“ Die in Italien entstehenden Arbeiten bleiben erst mal vor Ort. Als Auftragsarbeit der Galerie Nilufar, die Wood seit 2011 exklusiv vertritt, werden sie im April am Salone gezeigt. Ebenso eine zweite Serie, an der sie demnächst zu arbeiten beginnt: Auch die dänische Firma Kvadrat, führend in Sachen Textildesign, hat für das Benchmark-Event bei ihr bestellt.
Mit Kleinstauflagen im Hochpreissegment bleibt sich die Designerin also erst einmal treu. Ihr Markenzeichen sind von Hand produzierte Möbel mit aufwendig gestalteten Oberflächen, mundgeblasene Leuchten und exquisite Wohnaccessoires in der Art ihres „Shrine“, eines raumgreifenden Kerzenständers aus Walnuss, Messing und schwarz lackiertem Holz. „Auch wenn ich viel in die Richtung mache: Mich reizt auch die andere Seite, das Industriedesign“, erklärt sie. „Am liebsten wäre mir beides: Einzelstücke zu entwerfen und maschinell gefertigte Dinge.“
Um Handwerk versus Massenproduktion gehe es dabei jedoch nicht. Sie suche vielmehr „nach der jeweils richtigen Lösung“. Die könne in einem Schmuckstück genauso liegen wie in einem Textilentwurf oder einem Bücherregal. „Egal, was ich mache, ich bin immer Designerin. Das heißt für mich: Meine Arbeiten sollen für das funktionieren, für was sie geschaffen wurden.“ Funktionalität, erklärt sie, sei dabei nicht nur im Praktischen begründet. Es gebe auch den konzeptuellen Nutzen: „Dann, wenn uns Dinge zum Nachdenken bringen, zum Neubewerten unserer Umgebung. Um diesen Nutzen kreisen viele meiner Arbeiten. Die Funktion, etwas zu beantworten, ist ebenso wichtig wie die Funktion, eine Frage zu stellen.“

Fragen stellen vor allem ihre Arbeiten mit dem Werkstoff Laminat. Schon im Studium entdeckte sie das einstige Trendmaterial für sich. Seither ist sie auf der Jagd – nach Archivstücken, nach Restposten, nach Originalen der Designgruppe Memphis, die den Billig-Belag in den 80er-Jahren salonfähig machte. Das Faszinierende daran? „Es ist das ultimative Fake. Laminat imitiert Materialien, die wertvoller sind als es selbst, zum Beispiel Marmor oder Holz. Früher fand man das cool, heute ist es verpönt, grad noch gut genug für den Kebab-Shop ums Eck. Das sagt etwas aus. Über unser Verhältnis zur materiellen Welt, über unsere Wahrnehmung. Ich möchte wissen: Was passiert, wenn ich das Falsche noch einmal verfälsche? Wie verändert das unsere
Bewertung des Materials? Also behandle ich es wie etwas Kostbares, wie ein seltenes, exotisches Holz.“ Auf diese Weise entstehen ihre Marketerien, für die sie per Laser geschnittene Laminate wie Puzzleteile zusammensetzt. Zum Beispiel für die Tische der Serie „Moon Rock“ (2011) oder die „Hot Rock“-Kabinettschränke (2012). Die Motive, die dabei herauskommen, sind bizarr: aufgeschnittene Halbedelsteine, Mondkrater und stilisierte Bakterien, „eine Pop-Version der Natur“, so Wood. „Inspiriert dazu hat mich die Natur in der Stadt, die Natur im unnatürlichen Kontext. Da sind Ambivalenzen, die ich spannend finde.“

Neben Mustern und Materialien beschäftigt sich Wood vor allem mit Farbe. „Ich bin ein bisschen besessen davon“, sagt sie. „Farben haben ungeheure Kraft, vor allem in ihrer Wirkung untereinander. Wenn ich ein Grün neben ein Gelb stelle, treten die beiden in Dialog. Aber was passiert, wenn ein Braun dazukommt? Dann ändert sich alles.“ Im Umgang mit Farbe spiegeln sich die Meilensteine ihrer Entwicklung, im Persönlichen wie im Gestalterischen. „An Farben habe ich mich lange Zeit nicht herangetraut“, gesteht sie. „Vielleicht hab ich auch das Klischee gefürchtet: Da zieht sich eine bunt an und macht komische bunte Sachen. Inzwischen sehe ich das gelassen. Ich bin, was ich bin, und daraus schließt jeder, was er eben will. Diese Erkenntnis war eine Befreiung, sie hat auch meine Farben befreit.“

Vielschichtig, komplex, originär: Mit diesen Attributen gilt Bethan Laura Wood als „next big thing“ des britischen Designs. 2009, nach ihrem Abschluss am Royal College of Art, machte sie erstmals auf sich aufmerksam. Endlich mal eine, die gegen den Strom schwimmt, jubelten die Kritiker, und das Publikum pflichtete ihnen bei; sie sei „von einem anderen Stern“, schrieb gar das Wallpaper* Magazine. Spätestens seit dem Vorjahr dürfte Wood den Platz als Lieb- und Wunderkind der Szene so schnell niemand streitig machen. Da heimste die 29-Jährige neben dem Designers of the Future Award gleich zwei weitere wichtige Auszeichnungen ein: den Design Week Rising Star Award und den Ketel One Legacy Prize, diesen für handwerkliche Leistungen. Ihre Arbeiten waren auf der Design Miami/Basel und am Salone in Mailand zu sehen, im September folgte in der Londoner The Aram Gallery ihre erste Einzelausstellung. Den Lehrauftrag an der ECAL Lausanne, einer der besten Design-Hochschulen Europas, absolvierte sie quasi nebenbei.

Wir treffen Bethan Wood im „English Restaurant“ am Old Spitalfields Market, einem ihrer Lieblingsplätze. Selbst hier, im Künstlerquartier des East End, ist sie nicht zu übersehen. Sagen wir so: Kämen Gilbert & George zur Tür hereinspaziert – sie wohnen in der Gegend, es wäre also denkbar –, sie könnte ihnen erzählen, was eine Kunstfigur ist. Bis dahin nutzen wir die Zeit, um einen Caffè Latte zu trinken und über ihre Arbeit zu plaudern.
Sie sei am Sprung nach Vicenza, beginnt Wood, um dort mit „Tischlern, Glasbläsern und Schmieden“ an neuen Objekten zu arbeiten. „Das Kunsthandwerk in der Region ist großartig“, schwärmt sie, „so etwas gibt es bei uns nicht mehr. Wir sind gut im Entwerfen und Theoretisieren, aber wir haben das Produzieren verlernt.“ Die in Italien entstehenden Arbeiten bleiben erst mal vor Ort. Als Auftragsarbeit der Galerie Nilufar, die Wood seit 2011 exklusiv vertritt, werden sie im April am Salone gezeigt. Ebenso eine zweite Serie, an der sie demnächst zu arbeiten beginnt: Auch die dänische Firma Kvadrat, führend in Sachen Textildesign, hat für das Benchmark-Event bei ihr bestellt.
Mit Kleinstauflagen im Hochpreissegment bleibt sich die Designerin also erst einmal treu. Ihr Markenzeichen sind von Hand produzierte Möbel mit aufwendig gestalteten Oberflächen, mundgeblasene Leuchten und exquisite Wohnaccessoires in der Art ihres „Shrine“, eines raumgreifenden Kerzenständers aus Walnuss, Messing und schwarz lackiertem Holz. „Auch wenn ich viel in die Richtung mache: Mich reizt auch die andere Seite, das Industriedesign“, erklärt sie. „Am liebsten wäre mir beides: Einzelstücke zu entwerfen und maschinell gefertigte Dinge.“
Um Handwerk versus Massenproduktion gehe es dabei jedoch nicht. Sie suche vielmehr „nach der jeweils richtigen Lösung“. Die könne in einem Schmuckstück genauso liegen wie in einem Textilentwurf oder einem Bücherregal. „Egal, was ich mache, ich bin immer Designerin. Das heißt für mich: Meine Arbeiten sollen für das funktionieren, für was sie geschaffen wurden.“ Funktionalität, erklärt sie, sei dabei nicht nur im Praktischen begründet. Es gebe auch den konzeptuellen Nutzen: „Dann, wenn uns Dinge zum Nachdenken bringen, zum Neubewerten unserer Umgebung. Um diesen Nutzen kreisen viele meiner Arbeiten. Die Funktion, etwas zu beantworten, ist ebenso wichtig wie die Funktion, eine Frage zu stellen.“

Fragen stellen vor allem ihre Arbeiten mit dem Werkstoff Laminat. Schon im Studium entdeckte sie das einstige Trendmaterial für sich. Seither ist sie auf der Jagd – nach Archivstücken, nach Restposten, nach Originalen der Designgruppe Memphis, die den Billig-Belag in den 80er-Jahren salonfähig machte. Das Faszinierende daran? „Es ist das ultimative Fake. Laminat imitiert Materialien, die wertvoller sind als es selbst, zum Beispiel Marmor oder Holz. Früher fand man das cool, heute ist es verpönt, grad noch gut genug für den Kebab-Shop ums Eck. Das sagt etwas aus. Über unser Verhältnis zur materiellen Welt, über unsere Wahrnehmung. Ich möchte wissen: Was passiert, wenn ich das Falsche noch einmal verfälsche? Wie verändert das unsere
Bewertung des Materials? Also behandle ich es wie etwas Kostbares, wie ein seltenes, exotisches Holz.“ Auf diese Weise entstehen ihre Marketerien, für die sie per Laser geschnittene Laminate wie Puzzleteile zusammensetzt. Zum Beispiel für die Tische der Serie „Moon Rock“ (2011) oder die „Hot Rock“-Kabinettschränke (2012). Die Motive, die dabei herauskommen, sind bizarr: aufgeschnittene Halbedelsteine, Mondkrater und stilisierte Bakterien, „eine Pop-Version der Natur“, so Wood. „Inspiriert dazu hat mich die Natur in der Stadt, die Natur im unnatürlichen Kontext. Da sind Ambivalenzen, die ich spannend finde.“

Neben Mustern und Materialien beschäftigt sich Wood vor allem mit Farbe. „Ich bin ein bisschen besessen davon“, sagt sie. „Farben haben ungeheure Kraft, vor allem in ihrer Wirkung untereinander. Wenn ich ein Grün neben ein Gelb stelle, treten die beiden in Dialog. Aber was passiert, wenn ein Braun dazukommt? Dann ändert sich alles.“ Im Umgang mit Farbe spiegeln sich die Meilensteine ihrer Entwicklung, im Persönlichen wie im Gestalterischen. „An Farben habe ich mich lange Zeit nicht herangetraut“, gesteht sie. „Vielleicht hab ich auch das Klischee gefürchtet: Da zieht sich eine bunt an und macht komische bunte Sachen. Inzwischen sehe ich das gelassen. Ich bin, was ich bin, und daraus schließt jeder, was er eben will. Diese Erkenntnis war eine Befreiung, sie hat auch meine Farben befreit.“

Die Kabinettschränke der Serie „Hot Rock“ zieren aufwendige Marketerien. Limitierte Auflage, exklusiv bei Nilufar, www.nilufar.com

Die Serie „Construct“ reflektiert die Strukturen des East End.

Ins sanfte Pastell der Anfangszeit, wie es die „Moon Rocks“-Stücke noch zeigen, mischen sich also zunehmend warme, kräftigere Töne. Ein wichtiges Ereignis in diesem Prozess war eine Reise nach Mexiko, die Wood 2013 im Rahmen des Designers of the Future Award unternahm. Die Märkte der Hauptstadt boten mit ihrem flirrenden Durcheinander aus Blumen und Früchten, aus kunterbunten Plastikgirlanden, zuckrig glänzenden Lollipops und „Bergen von Chili“ ein atemberaubendes Farberlebnis.

Blindlings in den Farbrausch stürzte sich Wood allerdings nicht. „Ich wollte keinen radikalen Bruch, sondern eine neue Harmonie. Zwischen den neuen, kraftvollen Farben und den sanfteren Nuancen meiner Anfangszeit.“ Gelungen ist das in der Leuchtenserie „Crisscross“, die noch in Mexiko entstand. Hier mischt sich pfeffriges Rot in hauchzartes Rosa, sattes Kobalt tritt neben milchiges Grün. Die Achtsamkeit, mit der das geschieht, sagt viel über Wood als Designerin aus. „Was meine Augen für richtig halten“, sagt sie, „sehen deine Augen anders, sieht ein Kind wieder anders. Farbwahrnehmung ist subjektiv.“ Als Designerin versuche sie, die Subjektivität zu überwinden: „Indem ich Farben nebeneinanderstelle, deren Zusammenspiel ich nicht auf Anhieb verstehe, das mir sogar gegen den Strich geht. Dazu muss ich mich richtig zwingen. Aber nur so kann ich etwas über Farben lernen, über ihre Komplexität. Und darüber, wie man Farben unter Kontrolle hält. Am Ende sind gerade diese Stücke meine Lieblingsstücke. So wie die Crisscross-Leuchten. Sie haben mich weitergebracht, weil sie mein Sehen verändert haben.“

Das Beispiel Mexiko City zeigt, wie unmittelbar Woods Schaffen auf das Umfeld reagiert, in dem sie sich bewegt, vor allem auf den urbanen Raum. Die Stadt, sagt sie, sei unabdingbar für ihre Arbeit: als Reibfläche und Antagonist, als Hebel der Wahrnehmung, als Seil, an dem sie sich weiterhangelt. Der Londoner Aram Gallery war dieses Phänomen im Vorjahr eine eigene Ausstellung wert. ZIGZAG:CRISSCROSS stellte mexikanisch inspirierten Stücken Möbel gegenüber, die unmittelbar aus dem Londoner Umfeld schöpfen. Das Ergebnis war beeindruckend – und zeigte den Reichtum, den Woods Arbeiten auch in formaler Hinsicht zu bieten haben. Mit Überkreuz-Strukturen auf schwarzem Metall zollt die Reihe „Construct“ den Feuerleitern und Baukränen des East End Respekt. Gleichzeitig klingt in den „Crisscross“-Leuchten der Eklektizismus des Palacio de Bellas Artes an, der Prähispanisches mit Art-Déco-Motivik mixt. London und Mexiko City, zwei Welten, zwei Städte, zwei Stile – und am Ende steht doch immer „Bethan Wood“ darunter.
Eines der Zigzag-Objekte, die „Zigzag Library“, verdient besondere Aufmerksamkeit. Sie verkörpert das Gegenstück der „konzeptuellen Funktionalität“, mit der Wood unsere Wahrnehmung auf die Probe stellt. „Die Zigzag Library ist funktional funktional“, sagt sie, „ein Bücherregal für das digitale Zeitalter, das auch so benutzt werden will.“ Die Idee: Weil E-Books klassische Bücher verdrängen, verringert sich auch der Bedarf an deren Stellflächen. Indes gewinnen die wenigen Bücher, die wir in Zukunft noch besitzen werden, als Objekte an Wert. Die „Zigzag Library“ reagiert auf diese Entwicklung, indem sie Bücher als kostbare Schau- und Sammelstücke inszeniert. Sie liegen auf abgeschrägten Display-Flächen, das eigentliche Regal bleibt für andere Dinge frei. „Derzeit ist das noch ein Prototyp, der bei mir zu Hause rumsteht. Nur so kann ich erkunden, wie nützlich das Ganze tatsächlich ist.“

Bethan Wood drängt zum Aufbruch. Sie möchte noch zum Trödelmarkt, der hier jeden Donnerstag seine Zelte aufschlägt: „Ich bin Flohmarkt-süchtig“ sagt sie „und ich sammle so ziemlich alles. Vor allem aber interessiert mich, was Leute weggeben und warum sie das tun. Und warum dieselben Dinge für andere wieder wertvoll werden. Das ist doch irgendwie verrückt.“ Beim Hinausgehen halte ich Ausschau nach Gilbert & George. Sie sind nicht aufgetaucht. Macht nichts. Bethan Wood ist ohnehin die interessantere Wahl.