Foto: STEINBAUER architektur+design

August 2021

Einzigartige Glasarchitektur

Vor mehr als 60 Jahren als kleine Tischlerei gegründet, entwickelte sich JOSKO im Laufe der Zeit – unter Beibehaltung seiner Wertschätzung für kostbares Naturholz – zu einem renommierten Industrieunternehmen und zur Nummer 1 nach Umsatz bei Holz/Alu-Fenstern in Österreich und Deutschland.

So wird bei JOSKO ausschließlich Echtholz aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft aus Mitteleuropa – vorrangig aus Österreich –verwendet. Auf gewissenhaften Holzeinkauf, schonende Holztrocknung, liebevolle Holzverarbeitung und -veredelung wird hier ein besonders großes Augenmerk gelegt. Dabei wird jedes kleinste Detail, eine ansprechende Maserung und harmonische Abstimmung von Fenstern, Ganzglassytemen, Haustüren, Innentüren und Naturholzböden sorgfältig beachtet und jedes Produkt präzise und mit besonderer Hingabe an die individuellen Kundenanforderungen und -wünsche angepasst und in höchster Qualität gefertigt.

AVOS – SCHWARZES JUWEL INMITTEN EINES WEINBERGS

In einem alten Weinberg seines Großvaters, in der niederösterreichischen Thermenregion errichtete der junge niederösterreichische Architekt Oliver Steinbauer im Rahmen seines Debütprojektes AVOS ein exzentrischen Einfamilienhaus, das wie ein futuristischer schwarzer Kubus inmitten der sanften grünen Landschaft thront und dessen Untergeschoss mit seiner fast durchgehenden, beeindruckenden Glasfassade und dem durchgehend transparenten Übergang von Innenraum und um- liegender Natur bei Liebhabern der frühen Moderne deutliche Erinnerungen weckt: Mies van der Rohes berühmtes Farnsworth House, das „durchsichtig wie ein Röntgenbild“ in den 40ern errichtet wurde, kommt einem in den Sinn.

Fotos: STEINBAUER architektur+design 

 

EIN ZUHAUSE IM EINKLANG MIT DER NATURLANDSCHAFT

„Weinreben benötigen bestimmte Pflanzabstände, um optimal zu gedeihen“, erzählt der Architekt über seine Inspiration, „dieselben Abstände definieren auch die Proportionen der Ziegel-Stahl-Konstruktion des Tragwerks und die Fensterteilung.“ Nicht nur den harmonisch schlichten Proportionen, auch der besonderen transparenten Fassadengestaltung ist es zu verdanken, dass sich das Gebäude trotz seiner puristisch-minimalistischen Form und seiner konsequent schwarzen Farbgebung ideal in die Naturlandschaft fügt. In der Nacht verschmilzt die matt-schwarze Holzoberfläche aus vertikal angeordneten Lärchenholzlatten, die nach der japanischen Yakisugi-Technik verkohlt wurden, optisch nahezu völlig mit dem hinter dem Haus liegenden Wald – nur das durch die beachtlichen Fensterflächen hinaus scheinende Licht macht das Gebäude als solches erkennbar.

Auf rund 150 Quadratmetern Nutzfläche und insgesamt fünf raffiniert angeordneten Split-Leveln, die einzelne Wohn- und Rückzugsbereiche in großzügig offener Weise gliedern, wurde so nicht nur ein außergewöhnlicher Lebensraum geschaffen, sondern zugleich mit dem Namen Avos (lat. Großvater) ein liebevolles Tribut an den Großvater des Architekten gezollt, der einst den umliegenden Weingarten bewirtschaftete. So fungiert der offene, großzügig verglaste Wohnbereich auch als Verkostungsraum für den exzellente Rotwein, der aus den Reben rings um das Haus gekeltert wird – mit uneingeschränktem Ausblick auf seinen malerischen Ursprungsort.

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