Foto: BWM Architekten, Christoph Panzer, Severin Wurnig

September 2021

Sacher Eck Wien: Zukunft mit Herkunft.

Für die wohl berühmteste Torte der Welt, die Original Sacher-Torte, galt es ein angemessenes Ambiente zu schaffen – aus diesem Anspruch heraus entstand die feinste Ecke von Wien, das neue Sacher Eck.

Das berühmte Hotel Sacher vis à vis der Wiener Staatsoper ist ein Familienbetrieb mit Charme und langer Tradition. Klassisches Wiener Design trifft hier auf die Geschichte(n) einer weltbekannten österreichischen Marke für Hotellerie und Gastronomie.

Auf dem Fundament einer großen Tradition

Der Entscheidung, das Sacher Eck einem Refurbishment zu unterziehen, ging ein langer Reifungsprozess voraus, in dem Umfang und gestalterische Ausrichtung sehr genau erwägt wurden. Das Wiener Architekturbüro BWM Architekten mit Erich Bernard als Interior Design-Experten hat in der jüngsten Vergangenheit viel Aufmerksamkeit mit seinen Hotel- und Gastronomie-Projekten erregt. Gerade die Expertise im Interieurbereich – wie der Geschäftsumbau des einzigartigen Wiener Traditionsjuweliers A.E. Köchert, der eine Modernisierung und Neuinterpretation des historischen Ladenlokals von Theophil Hansen darstellt – führte unter anderem zum Auftrag für die Neugestaltung des Sacher Eck. So entwickelte sich die Planung in intensiver Kooperation mit den Bauherren. In enger Abstimmung mit der Eigentümerfamilie wurde die Leitlinie für die Umgestaltung des Sacher Eck definiert: Auf dem Fundament der großen Tradition des Hauses Sacher aufbauend sollte mit zeitgenössischen Designelementen und einer modernen Infrastruktur ein Diskurs zwischen Alt und Neu angeregt werden.

Fotos: BWM Architekten, Christoph Panzer, Severin Wurnig

 

Klassisch wienerisch, neu komponiert

Die Neugestaltung von BWM Architekten orientiert sich vorrangig an klassischen, imperialen Wiener Interieurs, für die das legendäre Hotel Sacher stellvertretend steht. Bordeauxrot, Gold und Schwarz – die klassischen Sacher-Farbtöne – werden mit Samt, Messing, dunklem Holz sowie schwarzem und weißem Marmor in neuen Kompositionen zusammengeführt. Mit der räumlichen Erweiterung von Café und Confiserie und einem Durchbruch zum Mezzanin gelangen auffallende Designelemente wie der monumentale Luster in den Blickpunkt. Ergänzend zur bereits bestehenden Confiserie, in der die Original Sacher Produkte auch käuflich zu erwerben sind, entstand in der Bel Etage ein großzügiger zusätzlicher Gästebereich mit Blick auf die Kärntner Straße und die Wiener Oper.

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