Foto: ARGE Gerner Gerner Plus AllesWirdGut

März 2021

Mehr drin, mehr draußen

Die Rote Emma ist eine Erdäpfelsorte. Angelehnt an seine rotschalige Namensgeberin, die hier einst zu ebener Erde kultiviert wurde, rückt das Konzept des Wohnquartiers im 22. Wiener Gemeindebezirk die regionale und soziale Verwurzelung in den Fokus.

 Im Schaffen von gendersensibler und alltagsgerechter Wohnqualität speist sich das als bewegtes Quartier geplante Projekt aus drei Kernideen: Erstens sieht der Entwurf vor, die Trakttiefe sämtlicher Baukörper so zu reduzieren, dass jede der dadurch breiteren kompakten Wohneinheiten eine größere Fassade bekommt, an der im Inneren wiederum ein flexibel nutzbares Bonuszimmer eingezogen werden kann. Zweitens werden Balkone in der Roten Emma stets als vollwertige grüne Räume im Freien ausgebaut, die die eigenen vier Wände durch Windschutzwand und Pflanztrog bestmöglich in den Außenbereich verlängern. Drittens werden im Erdgeschoß barrierefreie Bereiche geschaffen, die durch vielfältige kulturelle, soziale und kommerzielle Angebote einen wertvollen Beitrag zum städtischen Miteinander leisten. Zusätzlich zu öffentlichen Einrichtungen wie der lokalen Volkshochschule, einem Kindergarten, einem Veranstaltungszentrum oder einem Blumen- und Lebensmittelgeschäft beherbergt die durchgängig mit einer Geschoßhöhe von vier Metern ausgeführte Sockelzone für die Bewohnerinnen und Bewohner auch gemeinschaftlich nutzbare Räume mit Waschgelegenheit und Freiflächenbezug.

Architekten: AllesWirdGut Architektur ZT GmbH Wien München

Lesen Sie die gesamte Story auf READLYYUMPU News oder im MD Magazin - Viel Vergnügen!

 

Fotos: ARGE Gerner Gerner Plus AllesWirdGut