• Brooklyn Bridge, Berlin 2013, Siebdruck

     © Christoph Niemann

     

  • Was erwarten Sie von Ihrem Rechtsanwalt, Illustrationen für die Rechtsanwaltssozietät WOLF THEISS , Berlin, 2015, Siebdruck

     © Christoph Niemann

     

  • Kartoffelkönig, Kinderbuch, Berlin, 2013, Pigmentdruck

    © Christoph Niemann

     

  • Let it Dough/Leise krümelt der Keks, New York, 2010, Pigmentdruck

    © Christoph Niemann

     

  • The Creative Process/Der kreative Prozess, Berlin, 2013, Siebdruck

    © Christoph Niemann

     

  • Sommeranfang/Winteranfang, Animation für die Google-Homepage, New York, 2013

    © Christoph Niemann

     

Juni 2015

CHRISTOPH NIEMANN. Unterm Strich

1. Juli bis 11. Oktober 2015

MAK Wien

Christoph Niemann ist einer der gefragtesten Grafiker der Welt. Seit Jahren gestaltet er Cover für THE NEW YORKER, The New York Times, das TIME Magazine, für WIRED oder das ZEITmagazin, prägt Werbekampagnen, illustriert Texte, produziert Apps oder schreibt Kinderbücher. Das MAK widmet dem vielfach ausgezeichneten Meister seines Fachs eine Ausstellung und zeigt im Kunstblättersaal unter dem Titel CHRISTOPH NIEMANN. Unterm Strich mit 170 Illustrationen, Grafiken, Siebdrucken, Tusche- und Bleistiftzeichnungen, Büchern, Apps und Animationen einen Überblick über sein breites Schaffen.

Nach seinem Studium an der Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste zog Christoph Niemann (*1970 in Waiblingen, Deutschland) nach New York, wo er zwischen 1997 und 2008 rasant in den Olymp des Grafikdesigns aufstieg. Mittlerweile lebt er wieder in Deutschland und zeichnet in seinem Berliner Studio für AuftraggeberInnen auf der ganzen Welt. Wie kein Zweiter setzt er ernste Themen zum Zeitgeschehen, aber auch banale Alltagsszenen mit Witz und Ironie in Szene. Bevorzugt mischt Niemann traditionelle Techniken wie Feder und Stift mit Digitalem. Immer wieder bringt er seine kreativen Ideen aber auch mit unkonventionellen visuellen Hilfsmitteln wie Teig, Laub, Spielzeug, Büroklammern, Kleiderbügeln, Kaffeetassen oder Salzstreuern, die er in mitunter groteske Zusammenhänge stellt, auf den Punkt.

Mit dem Sujet Brooklyn Bridge erregte Christoph Niemann im Jahr 2013 Aufsehen. Zwei Hände formen wie bei dem populären Kinderspiel aus einem Faden das weltbekannte New Yorker Wahrzeichen. Der deutsche Bundespräsident Gauck schenkte US-Präsident Barack Obama bei dessen Berlin-Besuch 2013 einen Siebdruck der Arbeit, die mit ihrer pointierten Aussage stellvertretend für Niemanns Hang zur Reduktion steht.

Mit Österreich ist Christoph Niemann durch seine Arbeiten für die Rechtsanwaltssozietät WOLF THEISS in Wien verbunden, die regelmäßig Sujets des Berliners in den österreichischen Tageszeitungen Der Standard und Die Presse inseriert. Die reduzierten Illustrationen, die mit viel Ironie und hintergründigem Witz die Angebote der Kanzlei bewerben, prägen sich bei den BetrachterInnen ein und schaffen in der MAK- Ausstellung auch beim österreichischen Publikum einen Wiedererkennungseffekt.

Zu Christoph Niemanns AuftraggeberInnenn zählen neben weltweit gelesenen Medien international bekannte Unternehmen wie Citibank, Amtrak oder Nike. Eines seiner aktuellsten Projekte ist die Illustration von Erich Kästners Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es (Atrium Verlag, 2015), mit der Niemann das Verhältnis zwischen Sprache und Bild neu interpretiert. Christoph Niemanns Werke wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Sondermann-Preis für Komische Kunst (2012) und dem Deutschen Jugendliteraturpreis (2014). Im Jahr 2010 wurde Niemann zum Mitglied der Hall Of Fame des Art Director’s Club New York ernannt. Er ist Mitglied in der Alliance Graphique Internationale. 

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.mak.at

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