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Februar 2019

Aus dem Bauch heraus

Bodenholz gilt als eines der österreichweit anspruchsvollsten Unternehmen in der Realisierung von modernen und nachhaltigen Bodenlösungen. Bereits seit Anbeginn des Formdepots vor 4 Jahren als eines der Gründungsmitglieder mit an Bord, wird der renommierte Betrieb auch dieses Jahr wieder Teil des Formdepot Salons sein! Als Einstand zum mittlerweile schon legendären Happening der heimischen und internationalen Design-, Architektur-, Kunst- und Handwerksszene haben wir uns mit Gründer und Eigentümer Kurt Jelinek im Formdepot-Showroom von Bodenholz getroffen und auf ein spannendes Gespräch zusammengesetzt. 

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Mit dem Boden ist das so eine Sache: In den Raum, in das Haus soll er passen, dabei robust und von Dauer sein, ebenso natürlich und pflegeleicht. Atmosphäre darf er auch verströmen, außerdem den Duft nach Wald und frischem Holz. Was es dazu braucht? Eigentlich nicht viel: Das richtige Holz, dazu die Kunst seiner Verarbeitung und Verlegung. Kurt Jelinek dachte über diese Dinge oft nach und gründete als Resultat im Jahre 2007 die Firma Bodenholz mit Sitz in Hartberg. Sein Leitsatz: Wenn schon ein Baum für einen Boden sein Leben lassen muss, dann verdient er es, dass man das Beste und Schönste daraus macht - von schlicht eleganten bis zu äußerst anspruchsvollen Verlegungen. Das Unternehmen Bodenholz gleicht schon fast einer Weltanschauung, einer Vision, einem Traum vom symbiotischen Leben in und mit der Natur. Ein essenzieller Eckpfeiler der Firmenphilosophie ist daher auch der Austausch: mit erfahrensten Tischlern und Bodenverlegern, mit Holzarbeitern, Förstern, Biologen, Baumesoterikern. Gerne auch gleich mit alten Bäumen, denn in der Stille des Windes unter ihrem Blätterdach lässt sich Unsagbares über den Geist eines Ortes erfahren - und ein untrügliches Gespür dafür entwickeln, nach welchem Boden dieser verlangt!

Zu Beginn seiner Karriere war Jelinek sowohl noch im Objektbau als auch im Privatbereich aktiv. Jedoch bemerkte er hier bald eine deutliche Diskrepanz: Während der Objektbau immer den billigsten Anbieter bevorzugte und man weder Referenzen noch Weiterempfehlungen einheimsen konnte, war der Privatkunde deutlich dankbarer und auch empfahl das Unternehmen auch gerne in seinem Bekanntenkreis weiter. Dies war der ausschlaggebende Grund, warum sich Bodenholz mit der Zeit immer stärker auf private Aufträge konzentrierte und die großen Projekte in die Rundablage verbannte. Und dieser Privatkunde ist bis heute der absolute Fokus der Firma: Man will pünktlich und exakt Wünsche erfüllen, die richtigen Leute - vom Kunden über den Lieferanten bis hin zum Bodenleger - zusammenbringen und so alle möglichen Ansprüche mehr als erfüllen. Denn eine wichtige Lektion hat Jelinek über die vergangenen Jahre gelernt: Ein gutes und auch nachhaltiges Geschäftsverhältnis kommt nur mit jenen Kunden zustande, die auch zum Unternehmen passen, und vice versa. Aus diesem Grund unterstützt das Bodenholz-Team bei der Wahl des Traumbodens zunächst mit Inspirationen. Die persönliche Erstberatung findet nach Terminvereinbarung in einem der Schauräume statt. Hier werden die Kunden ganz individuell beraten, es wird auf die jeweilige Raumsituation eingegangen und gemeinsam nach Boden-Mustern gesucht, die den tatsächlichen Bedürfnissen entsprechen. Dann wird vor Ort überprüft, ob der ausgewählte Boden auch technisch umsetzbar ist – wahrlich ein wundervolles Gesamtpaket, das schon unzählige Kunden glücklich machte!

Ein entscheidender Aspekt am Funktionieren dieses Gesamtpakets sind vor allem auch die Mitarbeiter, denn Jelinek sieht Erfolg eindeutig als eine Teamsache. Wirklich gute Bodenleger zu finden, ist heutzutage ein seltenes Glück. Aus diesem Grund hat Bodenholz eine kleine, feine Elitetruppe aus Spezialisten mit einzigartigem Know-how versammelt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, exklusive Materialien auch unter architektonisch anspruchsvollen Bedingungen millimetergenau zu verarbeiten: Niveaugleichheit, geringste und gleichbleibende Spaltmaße, passgenaue Abschlüsse, verdeckte Verschraubungen und perfekt eingepasste Elemente - wie Beleuchtungen oder Bodendosen – sorgen in weiterer Folge bewusst und unterbewusst jeden Tag für pure Freude am Bodenholz-Boden. Ein guter Bodenleger braucht jedoch nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Wissen über technische Zusammenhänge. Denn gerade bei traditionellen Musterverlegungen ist es unerlässlich vorher exakt zu vermessen und zu planen, damit das Muster einen perfekten Effekt im Raum ergibt.

Was jedoch kein Problem für das Team der klügsten Köpfe ist! Jelinek sieht seine Mitarbeiter auch als Visitenkarte für das Unternehmen, weswegen die Auswahl natürlich sehr hochklassig ist. Das Vertrauen ist in diesem Zusammenhang eine der wichtigsten Komponenten und Jelinek lässt erprobten Mitarbeitern dann auch gerne freie Hand und eine gewisse kreative Freiheit während des Arbeitsprozesses – so einen Chef wünschen wir uns doch alle! Ein ähnliches Bild bietet sich auch bei den sorgsam ausgewählten Lieferanten: Da eine neu aufkeimende Zusammenarbeit speziell in der Anfangsphase immer eine große Herausforderung sein kann, hat Bodenholz hier eine Beobachtungsphase eingeführt, in der sich sowohl das Unternehmen als auch der neue Partner zunächst etwas beschnuppern könne, um die prinzipielle Kompatibilität abzuklären. Sobald diese in den Augen beider Firmen dann gesichert ist, werden erste gemeinsame Projekte angegangen, die bisher immer zu einem fruchtbaren gegenseitigen Wachstum geführt haben!

Obwohl Bodenholz mittlerweile österreichweit agiert, ist und bleibt der Fokus Wien. Die Ziele für das Unternehmen sind dabei ganz klar definiert: Wachstum ist gern gesehen, wobei das natürliche – über die Weiterempfehlung der Kunden – eindeutig favorisiert wird. Vier bis sechs dieser Weiterempfehlungen bzw. neue Kunden pro Woche sieht Jelinek hier als den Idealfall an. Ebenso möchte man das bisher erreichte Level halten und verbessern, um einerseits weiterhin das beste Unternehmen für alle Bodenlösungen in Österreich zu sein, aber andererseits die Flügel auch europaweit ausbreiten zu können. Mit neuen Abenteuern und Ausflügen – etwa in den mittlerweile sehr lukrativen Yachtbau – wird das Handwerk hochgehalten und Innovationen zugeführt, ebenso ist und bleibt die Nachhaltigkeit – sowohl bei Qualität als auch Produkten – ein stets präsenter Eckpfeiler der Firmenphilosophie. Und natürlich auch die Authentizität – denn nur wenn man diese auch bewusst selbst lebt, ist der Kunde gut aufgehoben!

Und noch etwas sieht Jelinek als essenziell für sein Unternehmen an: die Fähigkeit, auch mal einen Schritt zurück machen zu können. Dies ist sehr deutlich am Beispiel der aktuellen Dualität gelackter versus geölter Boden erkennbar. Dem grundsätzlichen Nachhaltigkeits- Trend der vergangenen Jahre folgend, ist echtes Naturholz wieder wesentlich wichtiger für die Kunden. Da es nicht selten als etwas heuchlerisch angesehen wird, den Naturboden dann mit mittlerweile fast überholten und wenig umweltfreundlichen Techniken zu pflegen, hat sich Bodenholz darauf fokussiert, seine Böden nicht mehr zu lackieren, sondern nur noch zu ölen! Diese Tradition des Ölens ist vor allem in Skandinavien gang und gäbe, da sie wie ein gesundes Peeling für die Poren des Bodens wirkt. Im Gegensatz hierzu ist ein lackierter Boden nach zweimal Abschleifen durch einen neuen zu ersetzen. Mit der Öl-Technik hat Bodenholz wieder einmal für eine intelligente Innovation in Österreich gesorgt, da hier Natur mit Natur behandelt und so ein nachhaltiger Kreislauf geschaffen wird.

Wie man anhand der sehr stark ausgeprägten Werte von Bodenholz erkennt, war es nur eine Frage der Zeit bis sich die Wege von Jelinek und Mayr & Glatzl verschränken sollten. Da man über fünf, sechs Jahre auf vielen Baustellen zusammentraf und dabei im Lauf der Zeit viele gemeinsame Überschneidungen feststellte, war es nicht verwunderlich, dass die beiden Gründer des Formdepots mit ihrer neu aufgekommenen Idee einer gemeinsamen Plattform an Jelinek herantraten und ihn als eines der Gründungsmitglieder an Bord wissen wollten. „Wenn Du mitgehst, dann starten wir!“ – ein einfacher Satz, der aber zu einem Schneeballeffekt führte und viele weitere Member des Formdepots mit ins kooperative Boot holte. Jelinek ist von seiner Mitgliedschaft sehr begeistert, da ein großes gegenseitiges Vertrauen existiert – denn nur, wenn man innerlich auch von einer Sache überzeugt ist, dann „läuft es aus dem Bauch heraus“! Der ständig besetzte Showroom im Formdepot hat sich so zu einer perfekten Basis entwickelt, um nachhaltig neue Kunden zu gewinnen, die wiederum neue Empfehlungen bringen – eine win-win-Situation für alle Beteiligten! Und so wird Bodenholz natürlich auch dieses Jahr wieder beim Formdepot Salon 2019 mit dabei sein und für begeisterte Besucher sorgen – immer nachhaltig, immer intelligent und vor allem immer „aus dem Bauch heraus“!

www.bodenholz.at

Sie möchten beim Formdepot Salon 2019 dabei sein und die Arbeiten von Breitwieser Steinböden live und hautnah erleben? Dann melden Sie sich schnell an!

www.formdepot.at/salon/anmeldung

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