• Ring-Modell „Sonnenglut“ wird mit höchster Handwerkskunst bearbeitet.

    Foto: © Wellendorff

     

  • Armband „Pures Glück“ mit dem Wellendorff W.

    Foto: © Wellendorff

     

  • Das Team der Wiener Wellendorff-Boutique geht intensiv auf die persönlichen Wünsche ihrer Kunden ein. Heidrun Pálffy (links) ist für das Marketing verantwortlich, Monika Anzeletti (rechts vorne) leitet das Geschäft.

    Foto: © Wellendorff

     

  • Einzigartig ist die Wellendorff-Kordel, die sowohl zurückhaltend auftreten als auch - mit prachtvollen Ronden ausgestattet - großartig schmücken kann.

    Foto: © Wellendorff

     

  • Verschiedene drehbare Ringmodelle in Blau aus der Wellendorff-Kollektion.

    Foto: © Wellendorff

     

  • Die Wellendorff-Boutique in der Wiener Innenstadt am Graben steht allen Schmuckliebhabern offen.

    Foto: © Wellendorff

     

Jänner 2018

Wahre Werte: Die Schmuckmanufaktur Wellendorff

Wellendorff steht international für feinste Goldschmiedekunst made in Germany. Die Schmuckmanufaktur, die als Familienbetrieb heute in vierter Generation geführt wird, steht für Schmuckkreationen in 18 Karat Gold sowie für Wahre Werte. 1893 in Pforzheim gegründet, zeichnet sie sich durch höchste Perfektion, Präzision, Handwerkskunst und Liebe zum Detail aus. Das Brillant-W, ein in 18 Karat Gold gefasster Vollschliffbrillant, signiert jedes einzelne Juwel – ein exklusives Markenzeichen, das für höchste Qualität und außergewöhnliche Kreativität bürgt. Wellendorff ist mit Boutiquen in Europa, Asien und Nordamerika sowie weltweit durch ein Netzwerk ausgewählter Juweliere vertreten.

Seit 2012 ist Wellendorff auch in Wien mit einer eigenen Boutique Am Graben vertreten. Morethandesign konnte die Boutiqueleiterin Monika Anzeletti und Marketingexpertin Heidrun Pálffy zum Exklusivinterview gewinnen.

mtd: Was macht die Schmuckmarke Wellendorff aus?

Monika Anzeletti: Wellendorff zeichnet sich durch zwei unverwechselbare Schmuck-Ikonen aus.

Einmal das weichste Collier der Welt, ein Designklassiker, der Luxus bis in die Fingerspitzen spürbar macht, indem er 18 kt. Gold zu Seide auf der Haut verwandelt. Die Wellendorff Kordel verzaubert seit 40 Jahren ihre Trägerinnen weltweit. Sie ist vielleicht das einzige Schmuckstück, das man mit geschlossenen Augen erkennen kann - und ein Stück Familiengeschichte. Denn Hanspeter Wellendorff fertigte die erste Kordel für seine Frau Eva, um ihr den Wunsch nach einem seidenweichen Collier zu erfüllen.

Heidrun Pálffy:  Zum 40- jährigen Jubiläum der Wellendorff Kordel hat sich Wellendorff etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie haben die Möglichkeiten, anhand eines Spieles herauszufinden, welcher Collier Typ Sie sind. Weiß- oder Gelbgold, klassisch, modern oder darf es etwas funkeln? Lassen Sie sich überraschen und Ihren Blick über Strukturen schweifen, berühren Sie Stoffe mit Bedacht und freuen Sie sich auf erstaunliche Erkenntnisse über sich selbst, wenn Sie die  unterschiedlichen samtweichen Colliers durch die Finger gleiten lassen.

Monika Anzeletti: Von einer weiteren Schmuck-Ikone bei Wellendorff kann man sicherlich bei den farbigen, in sich drehbaren Ringen, aus 18 kt. Gold sprechen. Die Ringe vereinen viele Besonderheiten, die sie einzigartig und damit auch perfekt machen. 

Das wären:

- Die Drehbarkeit der Ringe: der Innenring jedes Wellendorff Ringes ist drehbar, wie bei einem „Wünsch Dir was“ Ring im Märchen. Ein spielerischer Effekt, der überrascht und Freude macht.

- Ein besonderes Kaltemaille, welches bis zu drei Schichten von Hand auf die Gravur aufgetragen wird und sich dadurch auszeichnet, dass es besonders stoßfest und somit alltagstauglich ist, im Unterschied zu herkömmlichem Emaille, welches wie Glas beim Herunterfallen sehr leicht zerbrechen kann. Dieses meist transparente Wellendorff-Kaltemaille erlaubt je nach Lichteinfall einen Blick auf tiefer liegende Gravur Ebenen und hat einen fast dreidimensionalen Effekt. Es ist wie ein Blick auf den Meeresgrund, unergründlich und eindrucksvoll.

- Brillanten, nur die feinsten und erlesensten Brillanten werden in einer besonderen  Fasstechnik in die Wellendorff Ringe gefasst, die nur wenige Goldschmiede beherrschen- die sog. Zweikornfassung. 

mtd: Geht der generelle Schmucktrend hin zu mehr puristischen Design?

Monika Anzeletti: Wellendorff Schmuck ist nicht einfach ein Accessoire, der einem bestimmten Trend folgt, sondern hat eine tiefere Bedeutung, die auch immer weit über den materiellen Wert hinausgeht. Wellendorff Schmuck symbolisiert Gefühle und Erinnerungen. Zu einem speziellen Anlass geschenkt bewahrt er die Besonderheiten des Augenblickes.

mtd: Welche Bedeutung hat die Atmosphäre und das Flair des Geschäftes?

Heidrun Pálffy: Auf rund 100 Quadratmetern auf zwei Etagen, präsentieren sich das unverwechselbare Design und die meisterliche Goldschmiedekunst von Wellendorff in seinem gesamten Sortiment. Ein offenes Entree führt in die Schmuck-Boutique im unverkennbaren Wellendorff-Stil. Natürliche Materialien sowie warme, gedeckte Farbtöne sorgen für eine elegante und ungezwungene Atmosphäre sowie wohnlichen Charakter. Die Innenarchitektur lehnt an die ikonischen Schmuckkollektionen von Wellendorff an und zitiert die berühmte Goldkordel oder das Rankenmuster der drehbaren Wellendorff-Ringe.

mtd: Was ist für das neue Jahr geplant?

Monika Anzeletti:  Wellendorff feiert 2018 sein 125 jähriges Firmenjubiläum. 125 Jahre- Aus Liebe. Das Beste. Denn Schmuck ist ein Zeichen von Liebe und verbindet die Menschen.

Für unsere Wellendorff Freunde und Sammler hat die Manufaktur ihre ganze Erfahrung, Expertise und Liebe in ganz besondere Schmuckstücke gesteckt. Ein Jahrescollier, das all die Eigenschaften vereint, wofür Wellendorff auf der ganzen Welt geschätzt wird. Es ist auf 41 Colliers weltweit limitiert.

Heidrun Pálffy:  Und 4 besondere Ringe kommen auf den Markt. Ringe, die unsere Kunden im Laufe der Jahre zu ihren Lieblingsschmuckstücken gemacht haben und von uns nun neu interpretiert wurden. Sie sind auch limitiert. 

mtd: Gibt es die typische Wellendorff Kundin?

Heidrun Pálffy:  Die typische Wellendorff Kundin würde ich nun nicht an äußeren Merkmalen ausmachen. Was sie alle verbindet,  ist die Wertschätzung für wahre Handwerkskunst, Qualität, Langlebigkeit, Liebe zum Detail, Verlässlichkeit und Ehrlichkeit, eben für Wahre Werte. Und diese Kundin finden Sie auf der ganzen Welt, egal aus welchem Land sie kommt oder welche Religion sie hat.

mtd: Kommen die Kundinnen mit konkreten Vorstellungen oder entstehen diese erst im Beratungsgespräch?

Monika Anzeletti:   Das kommt sicherlich beides vor. Für die Kunden, die noch unsicher sind, haben wir dieses besondere Spiel entwickelt, um herauszufinden, welcher Collier- oder Ringtyp man selbst oder die Liebste ist. Und es ist immer wieder erstaunlich, was man dabei über sich oder seine Liebste erfährt.  

mtd: Wie sieht es mit den Expansionsplänen von Wellendorff aus?

Monika Anzeletti: Wellendorff –Schmuck kann  man momentan bei 120 Juwelieren weltweit und in 15 Wellendorff Boutiquen in USA, Deutschland, Schweiz, Österreich, Luxembourg, Hong Kong, Peking und Tokio kaufen. Unser limitierender Faktor auch in der Expansion ist unsere Manufaktur in Pforzheim, in der alle unsere Schmuckstücke entstehen. Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir eine sehr große Nachfrage haben, aber bei der Qualität wollen wir keine Kompromisse machen. Die Ausbildung unserer Goldschmiede dauert mehrere Jahre.

mtd: Das bekannteste Schmuckstück von Wellendorff ist die Kordel. Wie kam es dazu?

Heidrun Pálffy:  Die Entstehungsgeschichte ist eine Love­story: Hanspeter Wellendorff wollte seiner Frau Eva ein ganz besonderes Schmuckstück schenken. Seit ihrer Kindheit bewunderte sie die schweren Seidenkordeln ihrer Großmut­ter und wünschte sich ein Schmuckstück, das ebenso zart und weich durch die Finger gleiten sollte. So forschte ihr Mann zwei Jah­re lang, bis er das harte Edelmetall zu einem  Goldfaden wickeln konnte, der flexibel und sanft wie Seide ist. Dieses Liebesgeschenk ist nun seit 40 Jahren Teil der Marken-DNA und erzählt von der Hingabe und Leidenschaft, mit der bei Wellendorff Schmuckstücke ent­stehen. Hanspeter Wellendorff nennt Sie liebevoll die Königin aller Halsketten.

mtd: Wie wird die Kordel eigentlich hergestellt?

Monika Anzeletti: Die Kordel vereint scheinbare Gegensätze. Hartes Metall, das sich weich wie Seide gibt. Meisterliche Handwerkskunst, hochwertiges Material und viel Liebe zum Detail werden bei der Entstehung dieser Stilikone verwoben. Jede Kordel wird mit Hingabe von Hand in der Manufaktur in Pforzheim gefertigt, jede Spirale präzise gedreht und jeder Strang einzeln gefertigt. Für ein Collier mittlerer Größe gehen etwa 160 Meter Draht durch die Hände des Goldschmiedes. Das ist Goldschmiedekunst par excellence.

mtd: Gibt es von Wellendorff auch Einzelanfertigungen?

Heidrun Pálffy: Hanspeter Wellendorff hat eine besondere Leidenschaft für außergewöhnlich schöne und große Edelsteine. Ab und zu lässt er den einen oder anderen Stein zu einem besonderen Collier verwandeln, welches dann zu besonderen Anlässen oder Veranstaltungen gezeigt wird.

mtd: Danke für das Gespräch!

www.wellendorff.com/de

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