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  • Von Russland inspiriert: Made with Swarosvki Elements.

    Foto: © Norbert Zsólyomi.

     

  • Die richtige Positionierung der Kristalle war eine Herausforderung.

    © Norbert Zsólyomi.

     

  • Die kräftigen Farben passen perfekt zu den glamourösen Kristallen.

    © Norbert Zsólyomi.

     

  • Prieston auf der Vienna Fashion Week. Die Kollektion „Urban Princess“ verbindet Dramatik mit Lässigkeit.

    Foto: Thomas Lerch. 

     

Oktober 2014

Noémi Nagy – Modelabel Prieston setzt auf starke Farben

Im Rahmen der diesjährigen Vienna Fashion Week im Wiener Museumsquartier war auch eine Reihe junger Modelabels zu sehen, deren DesignerInnen trotz oder wegen ihrer Jugend erstaunlich innovative Entwürfe zeigten. Auf dem Sprung zu einer internationalen Karriere steht auch Noémi Nagy mit ihrem Label Prieston. Die herausragendste Kollektion für diesen Herbst/Winter ist wohl die Serie mit Swarovski Elements Kristallen. morethandesign hat die aparte Ungarin und künstlerischen Kopf des Modelabels mit dem Seepferdchen im Logo zum Interview gebeten. 

morethandesign: „Was war die besondere Herausforderung bei der Kreation Ihrer Kollektion mit Swarovski-Kristallen?“ 
Noémi Nagy: „Ich liebe es, besondere, glamouröse Stücke zu designen. In dieser Hinsicht schienen Swarovski Elements die perfekte Wahl für diese Herbst/Winter-Kollektion zu sein. Für eine junge Designerin ist es natürlich eine besondere Herausforderung mit Swarovski Elements zu arbeiten, denn um überhaupt die Genehmigung zu erhalten, diese Kristallelemente zu verwenden, müssen sie schon ein bestimmtes Qualitätslevel mitbringen. Eine eher technische Herausforderung war, Stoffe zu finden, die perfekt zu den Kristallen passen. Also Stoffe, die weder hinter dem Glamour der Steine verschwinden noch sie übertrumpfen. Und schließlich galt es natürlich die Kristalle auf den Stoffen so zu platzieren, dass sie perfekt zu den jeweiligen Entwürfen passen.“

morethandesign: „Warum verwenden sie vorwiegend Rottöne in Kombination mit den Swarovski-Steinen?“
Nagy: „Die Kollektion ist von Russland inspiriert. Die Geschichte und die Architektur dieses erstaunlichen Landes haben mich immer angezogen. Diese satten Rot- und Fuchsia-Töne waren für mich einfach die offensichtliche Wahl. Viele Designer halten sich von starken Farbtönen fern, aber glücklicherweise schätzen meine Kunden gerade diesen Mut zur Farbigkeit.“  

Die kräftigen Farben passen perfekt zu den glamourösen Kristallen. 

Prieston auf der Vienna Fashion Week. Die Kollektion „Urban Princess“ verbindet Dramatik mit Lässigkeit. 

morethandesign:  „Wie sieht Ihr ganz persönlicher Zugang zu Modedesign aus? Worauf legen Sie besonderen Wert?“
Nagy: „Ich habe Mode immer geliebt und ich wollte immer schon Designerin sein. Bereits in sehr jungen Jahren zog ich meine kleine Schwester an und organisierte Catwalk-Shows zu Hause. Dann begann ich zu modeln und arbeitete eine Zeit lang als Stylist. Schließlich gründete ich vor zwei Jahren mein Modelabel. Die wichtigsten Werte sind für mich Originalität, hohe Qualität und tragbare Stücke zu designen. Ich möchte, dass sich Frauen wohlfühlen, selbst wenn sie große Roben tragen. Deshalb ist es für mich immer wichtig, Stoffe mit Naturfasern (Baumwolle oder Seide) zu verwenden und für das jeweilige Stück den perfekten Schnitt zu finden.“

morethandesign: „Was macht für Sie eine perfekte Kollektion aus?“
Nagy: „Eine perfekte Kollektion muss für mich stimmig und harmonisch sein. Sie muss aus vielen verschiedenen Teilen bestehen. Ich denke, dass es sehr wichtig ist, den KundInnen den Raum zu geben, ihre ganz eigene Interpretation der Kollektion zu finden. Ich habe viele Tops, Röcke und Hosen, die auf dem Catwalk in einer besonderen Weise präsentiert werden, aber sie können auch anders miteinander kombiniert werden, sodass sie zu unterschiedlichen, ganz persönlichen Stilen passen.“

morethandesign: „Welchen Eindruck haben Sie von der Vienna Fashion Week?“
Nagy: „Ich war das zweite Mal bei der Vienna Fashion Week dabei. Ich liebe die Stadt, sie hat eine sehr gute Atmosphäre und ich denke, dass sich die Modeszene hier sehr schnell entwickelt. Die Fashion Week ist sehr gut organisiert, was sehr wichtig ist, speziell für Designer aus dem Ausland. Ich muss keine Extra-Anstrengungen unternehmen oder mehr Energie aufwenden – einfach nur die Kollektion bringen – alles andere wird von den Organisatoren koordiniert. Ich glaube, die ÖsterreicherInnen sind sehr aufgeschlossen für unterschiedliche Stile und Konzepte.“

morethandesign: „Was sind Ihre nächsten Projekte? Woran arbeiten Sie? Was möchten Sie mittelfristig erreichen?“
Nagy: „Der nächste Schritt ist New York. Mein Ziel ist es, die nächste Herbst/Winter-Kollektion im Februar 2015 dort zu zeigen. Ich möchte so viele internationale Kontakte wie möglich knüpfen, um die Bekanntheit der Marke Prieston zu steigern. Im Moment arbeite ich mit einem kleinen Team und ich hoffe, unsere Anstrengungen helfen uns dabei, mein Ziel zu erreichen – Prieston zu einer internationalen Marke zu machen.“

Kontakt Österreich:

+436767110005

Web: www.prieston.at

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