• Variante eines Kompakthauses von Freigeist in Wien 19

     

  • Freigeist-Geschäftsführer Ing. HBM Peter Szlavik

     

  • Offene, weite Innenräume sind zeitgemäß. Freigeist-Galeriehaus in Höflein

     

  • Bungalows liegen im Trend. Hier eine gelungene Umsetzung von Freigeist in Hollabrunn

     

  • Vorgefertigte Bauteile werden vor Ort schnell und professionell aufgebaut

     

  • Freigeist-Musterhaus Nimbus, zu besichtigen im Fertighauspark Blaue Lagune, Vösendorf.

     

  • Eigenheime als Bungalows erfreuen sich steigender Beliebtheit. Eine interessante Variante ist dieser Freigeist-Bau in Niederösterreich

     

Jänner 2016

Fertighäuser im Trend. Das individuelle Haus

 

Fertighäuser im Trend. Individuell und aus Massivholz

Die FREIGEIST Haus GmbH im niederösterreichischen Vösendorf setzt in Sachen Fertighäuser Maßstäbe. In den Bereichen Planung, Architektur und Design folgt das Unternehmen seinem Namen als Motto und bietet Häuser, die frei von konventionellen Wandrastern und althergebrachten Raumaufteilungen geplant werden. Das professionelle Team kreiert individuelle, zeitgemäße Innenräume und schafft Architektur mit Charakter. morethandesign hat mit Geschäftsführer Ing. HBM Peter Szlavik über Entwicklungen am Fertighausmarkt und über die Erfolgsgeheimnisse von FREIGEIST gesprochen.

mtd: Wenn Sie die letzten Jahre Revue passieren lassen, wie hat sich der Fertighausmarkt in Österreich verändert?

Peter Szlavik: In den letzten paar Jahren hat es eine Marktbereinigunggegeben, Eigentümer geführte Betriebe haben dabei entsprechende Stabilität bewiesen. Kunden fordern heutzutage einbreites Angebots-wie Leistungsspektrumund nicht nur klassische Ausführungen, sondern auch gehobene Ausstattungsvariantenund eine Gebäudeautomation. Keine fixen Grundrisse oder Module, sondern Planungen, die auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen, sind gefragt. DieAusstattung geht immer mehr in hochwertige Böden, großformatige Fliesen, aber auch in eine wesentlich bessere Technik. Zum Beispiel die automatische Steuerung der Raffstorennach Wind und Sonne bzw. Anwesenheit des Nutzers. Außerdem sehe ich eine Steigerung des schlüsselfertigen Bereichs und eine Entwicklung hin zum Komplettanbieter.

mtd: Wie hat sich das Image von Fertighäusern verändert und was sind aus Ihrer Sicht die entscheidenden und markantesten Vorteile von Fertighäusern?

Peter Szlavik: Die Branche hat bewiesen, dass die Produkte langlebig sind und auch nicht den Vergleich mit klassisch geziegelten Häusern scheuen müssen. Ganz im Gegenteil,Häuser aus dem Fertighausverband werden von externer akkreditierterStelle geprüft und führen das Gütezeichen.Der größte Vorteil ist natürlich die schnelle Bauzeit aufgrundgeringer Austrocknungszeiten und die Qualitätssicherung durch die Vorfertigung im Werk. Detailssind klar definiert und sokommt es zu keinem Herumwurschteln auf der Baustelle.

mtd: Sie führen in Ihrem Markenclaim die Bezeichnung„Architektur aus Massivholz“. Welche Vorteile bringt denn die Holzbauweise?

Peter Szlavik: „Architektur aus Massivholz“ betont, dass wirzu 100% auf die Wohnwünsche der Kundeneingehen können, unter Einhaltung baurechtlicher Vorgabennatürlich.Jedes Haus ist ein Einzelstück –dieser Anspruch steht auch bereits im Markennamen Freigeist und bildet zusammen mit Qualität und der Massivholz-Bauweise den Markenkern.

In der Massivholzbauweise ist dieVerwendung von Plastikfolien als Dampfbremse nicht erforderlich, da bereits der Werkstoff Holz alle Erfordernisse trotz Kern von nur 10 cmerfüllt. Durch die Vorsatzschale bleibt dieser auch unangetastet.Große Spannweiten sind dank mehrlagigem Aufbauder Decken leicht möglich.

Zusätzlich bringt Holz als Baustoff von Natur aus viele Vorteile mit, wie ausgezeichnete Wärmedämmeigenschaften oder seine feuchtigkeitsregulierende Wirkung für ein gesundes Raumklima. Im Vergleich zu anderen Wandaufbauten verfügt die Freigeist-Wand über eine zweifache Beplankung für noch mehr Tragfähigkeit und Festigkeit. Und Holz ist als nachwachsender CO₂-Speicher natürlich auch im Bereich Umwelt Top.

mtd: Welche Rolle spielt moderne Haustechnik bei Freigeist Fertighäusern?

Peter Szlavik: Eine sehr große Rolle -da in Zukunft immer mehr das Thema Energieautarkiewichtigwerdenwird, brauchen wir nicht nur einen energieeffizienten Baukörper,sondern auch eine Haustechnik,die mittels erneuerbaren Rohstoffen für Wärme im Winter und kühl temperierte Räume im Sommer sorgt.

mtd: Wie sehen die Richtlinien des Österreichischen Fertighausverbandes in Sachen Qualität aus und was bedeutet es konkret, wenn jemand hier Mitglied ist?

Peter Szlavik: Der Verband hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich der Ruf der Fertighäuser wesentlich verbessert hat. Mitglieder müssen sich strengen technischen Kontrollen unterwerfen. Nur Unternehmen, die die Prüfungen bestehen, dürfen das Gütezeichen führen. Die Richtlinien wurden in den letzten Jahren immer wieder angepasst, wodurch die Mitgliedsfirmen automatisch am Puls der Zeit bleiben.

mtd: Was planen Sie für das kommende Jahr?

Peter Szlavik: Im nächsten Jahr möchte ich unser Produkt vor allem stark in den Bereichen Ökologie, nachwachsende Rohstoffe und österreichische Wertschöpfung verändern. Als brandneue Innovation freuen wir uns in diesem Zusammenhang, die ökologische Dämmung mit Hanf ab sofort präsentieren zu können. Hanf ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt. Unter den Naturdämmstoffen nimmt Hanf dank seiner hervorragenden Eigenschaften eine Sonderstellung ein und schlägt dabei sogar eine Vielzahl konventioneller Dämmstoffe. Und Hanf ist eine ideale Kombination zu Holz -denn wie Holz ist auch Hanf gut für Raum-und Weltklima. Außerdem ist die Hanfdämmung ein zu 100% österreichisches Produkt.

Aber auch im technischen Bereich ist es uns ein Anliegen immer zu optimieren. Sämtliche technische Schnittstellen werden von uns immer wieder überarbeitet–wie z.B. der sichere Anschluss der Fensterelemente.

mtd: Wohin wird sich der Fertighausmarkt Ihrer Meinung nach in den nächsten Jahren entwickeln? Was sind in dieser Beziehung Ihre persönlichen Wünsche und in längerfristiger Sicht auch Ihre Visionen?

Peter Szlavik: Aus meiner Sicht wird es zwei Strömungen geben: erstens das günstige Typenhaus, mit kleinem Leistungsumfang, einer Produktion und einer Wertschöpfung im Ausland. Einige Beispiele gibt es jetzt schon. Und zweitens eine weitere Entwicklung des Fertighausmarktes, die weg vom Modell-Haus hin zum individuellen Haus führt -mit erweitertem Leistungsumfang (Gartengestaltung, Pool, Sauna, Einfriedungen, Einrichtungen usw.), österreichischer Wertschöpfung und Ressourcen sparenden Produkten, denn auch ein weiter Transport ist nicht ökologisch.

Mein Wunsch ist, dass österreichisches Handwerk wieder mehr an Bedeutung gewinnt und auch wieder geschätzt wird.

Meine Vision ist, dass wir Häuser bauen, wo der Eigentümer auf ein ökologisches in Österreich produziertes Haus schauen kann. Und wo er in seinem Haus autark produzierte Wärme und Wohlbehagen genießt.

Vielen Dank für das Gespräch.

Details zum Thema Dämmung mit Hanf unter: https://freigeist-haus.at/massivholz/aufbau-einfamilienhaus/hanf-daemmung.html

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