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Dezember 2018

Rosenthal x Bauhaus

Es ist eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann: 1919 begründete Walter Gropius (1883 – 1969) das Staatliche Bauhaus als Experimentierstätte für ganzheitliches Design in Weimar und schuf damit die Grundlagen der modernen Architektur und des Designs. 1963, viele Jahre nach Schließung des Bauhauses, erreicht ihn eine Anfrage von Philip Rosenthal, Sohn des Firmengründers und visionärer Vorstandsvorsitzender: der Auftrag zum Bau des neuen Produktionswerkes Rosenthal am Rothbühl für den weltbekannten Porzellanhersteller in Selb. 

© Rosenthal GmbH

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Aus diesem Projekt ging Großartiges hervor: Zunächst wäre da der revolutionär moderne Industriebau im Zeichen des Bauhauses und zudem TAC - eine der erfolgreichsten Porzellanserien weltweit. Ein weiteres sehr erfreuliches Resultat war die tiefe Freundschaft der beiden Humanisten Gropius und Rosenthal, die Denken und Handeln verändert haben.

Im Jubiläumsjahr 2019 nähert sich Rosenthal dem Schaffen von Walter Gropius von zwei Seiten: Im ehemaligen Bürogebäudekomplex des Rosenthal Werkes in Selb präsentiert die Ausstellung „Radikal zeitgemäß“ die visionären Denkansätze des Gestalters, Architekten und Menschen Walter Gropius, und fokussiert darüber hinaus sein Wirken für Rosenthal und seine Strahlkraft, die bis heute anhält. Im zweiten Teil der Ausstellung verdeutlichen einzigartige Produktentwicklungen international renommierter Designer sowie Hochschulprojekte, die bis nach China reichen, den großen Einfluss der Bauhaus-Bewegung auf das Design und die Architektur der Moderne. Für ein weiteres außergewöhnliches Erlebnis sorgt ein Virtual Reality Projekt, das den Besuchern einen interaktiven Rundgang durch das Innere des 1967 eröffneten und heute unter Denkmalschutz stehenden Werkes Rosenthal am Rothbühl ermöglicht. Eröffnet wird die mit Spannung erwartete Ausstellung erstmals zur Kunstnacht in Selb am 6. April 2019.

Darüber hinaus widmet sich Rosenthal im Zusammenhang mit diesem Jubiläum auch der eingangs bereits erwähnten Porzellanserie TAC: Diese entstand 1969 und wurde nach Gropius’ Bostoner Büro „The Architects Collaborative“ benannt. Ihre reduzierte Formensprache, die Verwendung der einfachen Halbkugel bei Kanne und Tasse sowie das Spiel mit Dreieck und Quadrat erhalten die Bauhaus-Tradition stilvoll auch im 21. Jahrhundert am Leben. Hinzu kommt die Wirkung des Materials: Feinster, leicht transparenter Porzellanscherben verleiht dem Klassiker seine unerreichte Zeitlosigkeit. Im Jubiläumsjahr greift Rosenthal den ersten von Walter Gropius entworfenen Dekor auf der Form TAC von 1970 wieder auf und überführt ihn in Anlehnung an den im Markt eingeführten Stripes Dekor auf weißem Porzellan in ein limitiertes Teeset aus schwarzem Porzellan mit Puderplatindekor sowie in eine TAC-Servicekollektion, die den Originaldekor neu interpretiert. Letztere nimmt zudem Anklänge an den vom Bauhaus inspirierten Farben des Werks Rosenthal am Rothbühl und greift dessen Fassadenelemente aus Sichtbeton in einzelnen Artikeln auf.

Weitere Kooperationen mit Designern wie der Britin Bethan Laura Wood, dem Japaner Hiromichi Konno oder dem Deutschen Thomas Nathan bereichern das Interior um zeitgemäße, vom Bauhaus inspirierte Produkte, die Rosenthal erstmals auf der Ambiente 2019 in Frankfurt präsentieren wird. Wir freuen uns schon unbändig darauf!

www.rosenthal.de

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