• Somfy One ist eine All-in-One Alarmanlage.

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  • Verstärkte Nachfrage beim Thema Smart Home besteht in Österreich vor allem im Hinblick auf Sicherheit und Einbruchschutz.

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  • Komfortabel und schnell ist die Steuerung über das Smartphone.

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  • Somfy Smart Home-System TaHoma Premium ist modular aufgebaut und kann je nach Bedarf erweitert werden.

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  • Dirk Geigis, Kommunikationschef Somfy.

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Dezember 2017

Smart Home und der praktische Nutzen

Smart Home-Anwendungen haben in den letzten Jahren eine geradezu rasante Entwicklung durchgemacht. Was vor Kurzem noch Vision war, ist heute schon Realität – etwa die Steuerung über Sprachbefehle. Über die vielfältigen Möglichkeiten, das Prinzip des modularen Aufbaus und die Kosten von Smart Home-Anwendungen hat morethandesign folgendes Exklusivinterview mit Dirk Geigis, Leiter des Bereichs Kommunikation bei Somfy, geführt.

morethandesign: Der Begriff Smart Home ist schon seit einiger Zeit in aller Munde. Wie sieht es aber konkret mit solchen Ausstattungen in den heimischen Häusern aus?

Dirk Geigis: Das Thema Smart Home ist in der Tat stark im Kommen. Laut einer aktuellen Statista-Umfrage interessieren sich über 50 % der Österreicherinnen und Österreicher für

Smart Home-Anwendungen. Natürlich gibt es auch immer noch Vorbehalte, weil viele Verbraucher angesichts der Vielzahl verschiedener Angebote eher verunsichert sind oder Bedenken haben, die Kontrolle über ihre Haustechnik zu verlieren. Aber speziell in den Bereichen Sicherheit und Einbruchschutz stellen wir eine immer aktivere Nachfrage fest.

morethandesign: Was empfehlen Sie Smart Home-Einsteigern? Wie kann ich schnell und eventuell auch kostengünstig erste Schritte in Richtung Hausautomation setzen?

Dirk Geigis: Entscheidend ist es in meinen Augen, dass Smart Home-Einsteiger von Anfang an auf ein System setzen, dass später ohne großen Aufwand flexibel erweiterbar ist. Angesichts der rasanten Entwicklung muss die Zukunftssicherheit gewährleistet sein. Das Somfy Smart Home-System TaHoma Premium ermöglicht einen problemlosen, am jeweiligen Bedarf orientierten Einstieg. Das Budget dafür ist übrigens absolut überschaubar. Durch seinen modularen Aufbau kann TaHoma Premium ohne zusätzliche Steuerleitungen jederzeit individuell ergänzt werden.

morethandesign: Was ist der Grundgedanke von TaHoma?

Dirk Geigis: Wie gesagt, TaHoma ist ein modulares System, das vor allem durch seine Offenheit und die flexiblen Anwendungsmöglichkeiten punktet. Über die intuitive Bedienoberfläche lassen sich unterschiedliche Produkte – zum Beispiel Rollläden, Dachfenster, die Heizung und Belüftung – zu persönlichen Wohlfühlszenarien verknüpfen.

morethandesign: Welche Vorteile bringen zum Beispiel automatisch gesteuerte Rollläden?

Dirk Geigis: Automatisch gesteuerte Rollläden bieten zahlreiche Vorteile. Ganz zentral sind sicherlich der Schutz vor Hitze und Kälte sowie die Einbruchsprophylaxe durch Anwesenheitssimulationen und Sicherheitsszenarien. Mit den entsprechenden Sensoren lässt sich beispielsweise ganz leicht festlegen, dass die Rollläden bei einem Einbruchsversuch automatisch herunterfahren, die Beleuchtung angeht und man eine Push-Benachrichtigung aufs Smartphone erhält.

morethandesign: Gibt es bei Somfy schon Produkte, die sich über Sprachbefehl steuern lassen?

Dirk Geigis: Ja, auch das ist bereits möglich. Falls gewünscht lässt sich das Somfy Smart Home komplett über Amazon Alexa steuern. Das erleichtert den Alltag natürlich ungemein. Einfaches Beispiel: Beim Verlassen des Hauses kann man die Rollläden „per Zuruf" schließen und gleichzeitig die Alarmanlage aktivieren. Übrigens ist auch eine Integration des kostenlosen Webservices IFTTT mit zusätzlichen intelligenten Wenn-Dann-Verknüpfungen problemlos realisierbar.

morethandesign: Bei Internet basierten Steuerungslösungen stellt sich immer die Frage, wie das System vor fremden Zugriffen geschützt wird?

Dirk Geigis: Somfy legt großen Wert auf die Sicherheit vor unerwünschten Zugriffen. Grundsätzlich wird für jedes einzelne Produkt ein separater Sicherheitsschlüssel vergeben. Das Niveau der Datenverschlüsselung entspricht der des Online-Banking. Zusätzlich führen wir regelmäßige Sicherheitsupdates durch, um den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten. Das führende IT-Sicherheitsunternehmen SySS zertifiziert unser System jährlich und spricht nicht umsonst von einem „sehr hohen Standard".

morethandesign: Welchen Stellenwert haben explizite Sicherheitslösungen im Angebotsspektrum von Somfy?

Dirk Geigis: Sicherheitslösungen werden von den Verbrauchern immer stärker nachgefragt. Entsprechend breit hat sich Somfy aufgestellt. Von der All-in-One Alarmanlage Somfy One mit Bewegungsmelder und Full-HD-Kamera als klassisches Einstiegsprodukt bis zur kompletten Gefahrenwarnanlage mit vielen weiteren Sicherheitssensoren und einer kompletten Vorfeldüberwachung. Sie sind auch von unterwegs immer zuverlässig mit ihrem Zuhause verbunden und können jederzeit auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren oder einen Sicherheitsdienst damit beauftragen.

morethandesign: Wie sieht das Smart Home der Zukunft aus? Welche potenziellen Möglichkeiten sind jetzt schon abzusehen?

Dirk Geigis: Die Entwicklung im Bereich Smart Home verläuft rasant. Wer hätte vor zwei Jahren geglaubt, dass man weite Bereiche der Haustechnik mittels Sprachbefehl bedienen kann, oder dass eine intelligente Heizung erkennt, wenn die Bewohner auf dem Nachhauseweg sind und von selbst die gewünschte Wohlfühltemperatur einstellt? Vorstellbar ist insofern vieles. Die Frage, die sich meines Erachtens aber auch immer stellt, ist die nach dem praktischen Nutzen für die Anwender. Das Leben einfacher und sicherer machen, den Energieverbrauch minimieren – das sind großartige Perspektiven, die bereits heute für ein überschaubares Budget und mit geringem Aufwand realisiert werden können. Ob aber etwa der viel zitierte „selbst bestellende" Kühlschrank wirklich Not tut, das erscheint mir doch zumindest ein wenig fraglich.

Vielen Dank für das Interview!

www.somfy.at

 

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