• Nex Glamour bietet elegante Glanzlichter im Raum.

    Foto: STUDIO MIERSWA-KLUSKA

     

  • Für das Nex Sideboard bringt Piure 2018 neue Features.

     

  • Das Nex Sideboard gibt es als Kubus – pur und klar, aber eben auch mit vielen luxuriösen Details.

     

  • Die Nex Box, die sich durch verschiedene feste Größen auszeichnet und die man vor allem solo nutzt, setzt dem Ausdruck von Individualität nahezu keine Grenzen.

     

  • Transparent und trotzdem stabil, robust und dennoch fein, leicht, aber langlebig: Piure macht aus Mesh ein filigranes, ausgewogenes Möbel.

     

  • Die Rahmenkonstruktion aus recycelbaren Aluminiumprofilen setzt einerseits ein Statement im Raum, verleiht dem Interieur jedoch gleichzeitig durch großzügige Freiräume Leichtigkeit und Offenheit.

     

Februar 2018

Der Luxus der Geradlinigkeit

Piure ist eine junge Marke mit Sitz in München, die vor allem für formschöne Möbel mit System steht. 2006 von Simone Spang und Ludger Köhler gegründet, verfolgt das Unternehmen eine Philosophie der Reduktion auf das Wesentliche. Piure-Möbel begeistern mit ihrem puristischen, sehr urbanen Charakter. Die Neuheiten für das Jahr 2018 gehen über den puristischen Grundansatz ein wenig hinaus und setzen mitunter starke Akzente. Wie etwa das neue, luxuriöse Programm Nex Glamour, das In-House entwickelt wurde. Hier trifft reduziert-moderne Geradlinigkeit auf historische Glasverarbeitung, wodurch interessante Spiegeleffekte entstehen, die jedem Raum raffinierte Glanzlichter verleihen. Jedes Möbel ist dabei ein Unikat, denn jede einzelne Spiegeloberfläche wird aufwendig per Hand bearbeitet und in Form gebracht. Die vier exklusiven Farbstellungen reichen von einem warm schimmernden Gold bis hin zu einer kontrastreichen Kombination aus schwarzen Farbtupfern und Silber. Wie das Programm Nex Box überzeugt auch Nex Glamour durch feine Details, darunter vielfältige Module und die nur fünf Millimeter starke, auf Gehrung geschnittene Umrahmung. Die Möbel kommen ganz ohne Griffe aus.

Generell erweitert Piure 2018 sein beliebtes Nex-Systemprogramm um neue Features für Sideboard und Box. Das komplexe Planungsprogramm Nex Sideboard verschmilzt dabei mit dem Schwesterprogramm Line und nimmt dessen Variabilität auf. Piure führt die Vorteile beider Linien zusammen, um ein umfassendes Sideboard-Programm anzubieten. Das Sideboard Nex gibt es als reinen Kubus, aber eben auch mit vielen luxuriösen Details. Durch den Zusammenschluss mit Line werden diese noch facettenreicher. Egal ob als Highboard, Lowboard, frei stehend, wandstehend, hängend, mit Füßen oder flach am Boden … das Nex Sideboard bietet für jede Raumsituation eine Lösung. Neben den klassischen Nex-Eigenschaften – wie der 5-mm-Abdeckplatte auf Gehrung, der Vielzahl an eleganten Füßen, verschiedenen technischen Extras oder den unterschiedlichen Möglichkeiten in der Oberflächengestaltung – bietet das Sideboard nun 14 weitere Konfigurationsoptionen: eine dickere Abdeckplatte auf Stoß, Glasabdeckplatten, lackierte Glasfronten, offene Fächer und neue Geometrien, zusätzliche Furnierfarben und neue Formate, um nur einige zu nennen.

Die kleine, flexible Einzelkommode Nex Box bekommt praktische Funktionen, die es bei den „Großen“ bereits länger gibt. Aufgrund der Einzelboxkonstruktion lässt sich die Box leicht versetzen, was das Möbel sehr flexibel macht. Noch vielfältiger einsetzbar wird es jetzt durch zusätzliche Höhen und Breiten. Von einer Höhe ab 25 cm bis hin zu 125 cm steht die Box als Nachttisch oder als Kombibox für großzügigen Stauraum bereit. Die erweiterten Kombinationsmöglichkeiten von Klappen, Fächern und Türen erzeugen dabei einen Piure-typischen, subtilen Rhythmus aus klaren Linien. Auch hier ist von der klassischen geradlinigen bis hin zur kreativ geplanten Kombination alles möglich, in vielen ausdrucksstarken Farben und Fronten mit raffiniertem Fugenspiel.

Piure erweitert auch das von Werner Aisslinger 2016 entworfene Programm Mesh. Bisher prägte vor allem die Transparenz durch Glas, schmale Aluprofile und Lochblech dieses Systemmöbel. Jetzt setzt der Münchner Möbelhersteller in Sachen Purismus noch einen drauf und stellt es in seiner bislang minimalistischsten Form vor: ein offenes Regal mit maximalem Durchblick. Der Clou des reduzierten Systems liegt in seiner Struktur: Die Rahmenkonstruktion aus recycelbaren Aluminiumprofilen setzt einerseits ein Statement im Raum, verleiht dem Interieur jedoch gleichzeitig durch großzügige Freiräume Leichtigkeit und Offenheit. Werden sämtliche Füllungen ausgelassen, steht das System für uneingeschränkt kreative Gestaltung und vielfältige Einsatzbereiche zur Verfügung – nicht nur zu Hause, sondern auch im Objektbereich. „Die neue Version von Mesh bietet zusätzliche Möglichkeiten und stellt vor allem eine ästhetische Weiterentwicklung dar“, erklärt Designer Werner Aisslinger. „Wir wollten uns mehr gestalterische Freiheiten lassen und haben daher statisch gesehen alles weggelassen, was wir nicht zwangsläufig brauchen.“ Aber das reduzierte Gerüst kann selbstverständlich auch mit vielfältigen Elementen ausgestattet werden. Zentral ist dabei der Einsatz von getöntem Glas in vier edlen Farben, das für ein facettenreiches Spiel mit Reflexionen sorgt. „Materialien prägen ein Möbel und verleihen ihm eine bestimmte Wirkung. Der elegante Vitrinen-Charakter, den wir durch das Parsolglas erzielen, lässt uns nicht nur durchschauen. Auf der zart-farbigen Glasoberfläche reflektiert sich ganz subtil auch die Umgebung. So entsteht eine spannende, lebendige Inszenierung von Licht“, so der Designer.

Die Neuheiten und Erweiterungen, die Piure zum Jahresanfang 2018 präsentiert spiegeln das Credo des Münchner Herstellers auf bestechend-schöne Art wider: Persönlich wohnen – und das auf ästhetische, raffiniert detailreiche Weise.

www.piure.de

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