•  Der Chips Lounge Chair ist inspiriert von der Form eines Kartoffelchips. © TON

     

  • Chips ist das erste Sitzmöbelstück der Designerin Lucie Koldová. © TON

     

  • Die Künstlerin ist bekannt für ihre Arbeit mit Glas und Licht. © TON

     

  • Die transparente Rückenlehne und der geschwungene Rahmen machen den Sessel zum Eyecatcher. © TON

     

  • Produziert wird in der Ursprungswerkstätte. © TON

     

  • Der Loungesessel kann in zahlreichen Farbvariationen realisiert werden. © TON

     

  • Transparenz und fließende Formen in Kombination mit hohem Komfort machen den Sessel zum Eyecatcher in jedem Wohnbereich. © TON

     

Oktober 2018

Der Couchpotato unter den Sesseln

Lucie Koldová ist eine tschechische Designerin, die für ihre Arbeit mit Glas und Licht bekannt ist. Mit dem Chips Lounge-Sessel hat sie ihr erstes Sitzmöbelstück konzipiert. „Ich mag es, mit lichtdurchlässigen Materialien zu arbeiten. Bei dem Entwurf von Chips wurde ich dazu inspiriert, visuelle Lichteffekte dadurch zu kreieren, indem ich eine absichtlich übergroße Rückenlehne mit perforierten Gewebe in einem von Hand gebogenen Holzrahmen fixiere“, erklärt Koldová die Hauptmerkmale des Sessels.

© TON

© TON

Die Rückenlehne ist Teil der Basiskonstruktion und hat die Form eines Kartoffelchips. Diese steht in Kontrast zu der großzügigen Sitzfläche, welche aus Taschenfedern und PUR-Schaumstoff besteht. Diese wird von geformtem Sperrholz getragen. Der Sitzkomfort wird durch weitere Elemente verstärkt: ein abnehmbares ergonomisches Kissen und einen Polsterhocker.

Der Lounge-Sessel Chips wurde ursprünglich für das Projekt „Das Haus - Interiors on Stage” entworfen. TON hat sich aber entschieden, Chips in sein Portfolio aufzunehmen und das erfolgversprechende Produkt weiterzuentwickeln. „Wir haben hart daran gearbeitet sicherzustellen, dass Chips nicht nur visuell ansprechend ist, sondern auch die Erwartungen unserer Kunden an Komfort und Stabilität erfüllt. Beispielsweise haben wir ein neues Kissen entworfen, eine andere Befestigung des Rahmens an der Sesselbasis entwickelt, eine neue Polsterlösung für die innere Sitzfläche gefunden und einen zusätzlichen Polsterhocker designt“, erklärt Jan Juza, Marketing Director von TON.

Neben der Form sind auch die Verarbeitung und der Herstellungsprozess beeindruckend. Chips wird mit der sogenannten Bugholz-Technik hergestellt. Dieser Prozess beginnt mit dem Dämpfen von Buchenholz in speziellen Dampfbädern. Das kann abhängig von der Größe mehrere Stunden dauern.  Anschließend wird das Holz in Metallformen gelegt und durch einen speziellen Flansch gesichert, welcher dem Holz seine neue Form gibt. Danach wird das Holz getrocknet und einige Wochen lang mit einer speziellen Technologie akklimatisiert, geschliffen, gebeizt und lackiert.  „Jedes Produkt erfordert die Arbeit von mindestens 23 unserer Kollegen“, sagt Juza. Der Herstellungsprozess wird auschließlich in der Firmenzentrale durchgeführt.

Die Möbel von TON werden nach wie vor in Bystřice pod Hostýnem mit demselben Verfahren, das bereits im Jahr 1861 verwendet wurde als Michael Thonet mit der Produktion angefangen hat, hergestellt.

www.ton.eu

SHARE

Wissenwertes für Sie

Seit Anfang Oktober findet man im 17. Bezirk in Wien eine weitere Mein HOLTER Bad Ausstellung. © Holter

Oktober 2018
Design & Interior

Eda-Mame verdankt seine Formgebung der Sojabohne. © B&B Italia

Oktober 2018
Design & Interior

Die Leidenschaft für Handwerk und den Naturwerkstoff Holz ist bei jedem Stück aus dem Hause JANUA spürbar. © JANUA

Oktober 2018
Design & Interior