• Der Panamera mit Plug-in-Hybridantrieb hat eine rein elektrische Reichweite von bis zu 50 Kilometern.

    Foto: © Porsche AG

     

  • Im Topmodell Panamera Turbo S E-Hybrid erzeugen ein Vierliter-V8-Motor und ein Elektromotor eine Systemleistung von 680 PS.

    Foto: © Porsche AG

     

  • Rund 60 % aller neuen Panamera-Modelle, die in Europa ausgeliefert wurden, haben einen Hybridantrieb.

    Foto: © Porsche AG

     

  • Albrecht Reimold ist Vorstand für Produktion und Logistik bei der Porsche-AG.

    Foto: © Porsche AG

     

Dezember 2017

Starke Nachfrage: Panamera mit Hybridantrieb

Die Nachfrage nach neuen Porsche Panamera-Modellen mit Hybridantrieb steigt und steigt – besonders in Europa. Rund 60 % aller in Europa ausgelieferten Panameras kommen mit dem neuen Plug-in-Hybrid, der seit Juni auf dem europäischen Markt verfügbar ist. In einzelnen Ländern liegen die Hybridanteile sogar deutlich darüber: In Frankreich etwa sind es 70 %, in Österreich mehr als 80 % und in  Belgien über erstaunlichen 90 %. Diese Werte erinnern an die hohe Affinität für Elektromobilität in den skandinavischen Ländern: So bestellen in Norwegen 90 % aller Panamera-Kunden ein Hybridmodell, in Finnland 85 %.

„Der Elektromobilität gehört die Zukunft“, sagte Albrecht Reimold, Vorstand Produktion und Logistik der Porsche AG, bei einer Präsentation der neuen Plug-in-Hybridmodelle des Panamera. „Porsche und Elektromobilität passen perfekt zusammen“, meint er. Zu dieser Aussage passen auch die nächsten Vorhaben von Porsche in diesem Bereich. Mit dem Mission E wird der erste rein batteriebetriebene Porsche-Sportwagen auf den Markt kommen. Angepeilt wird eine Reichweite von 500 Kilometern. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h soll unter 3,5 Sekunden liegen. Und per Schnellladen soll seine Batterie innerhalb von nur 15 Minuten um 80 % „befüllt“ werden. Reimold betont: „Es ist das ehrgeizigste Projekt, das wir je in Angriff genommen haben. Nachhaltigkeit ist die Grundlage unserer Unternehmensführung. Eine ressourcenschonende Produktion hat für Porsche höchsten Stellenwert. Darauf achten wir auch bei der Umstrukturierung unseres Traditionswerks in Zuffenhausen für die Fertigung des ersten rein elektrisch betriebenen Porsche.“ Bis 2019 wird ein komplett neues Werk entstehen, eine Fabrik in der Fabrik. Porsche strebt eine CO2-neutrale Fertigung an und laut Reimold liegt das Unternehmen „sehr gut im Zeitplan“. Der Mission E soll Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen. Porsche investiert insgesamt etwa eine Milliarde Euro in das Projekt.

„Wir denken heute bereits über Derivate des Mission E nach“, sagt Produktionsvorstand Reimold. „Zusätzlich planen wir weitere rein elektrische Fahrzeuge und untersuchen passende Segmente. Mit Audi arbeiten wir für die weitere Zukunft an einer gemeinsamen Elektrofahrzeug-Architektur.“ Die Tochtergesellschaft Porsche Engineering entwickelte außerdem ein Schnellladesystem. Das „Porsche Turbo Charging“ bietet mit einer Spannung von 800 Volt und einer Ladeleistung von bis zu 320 kWh selbst in einer heterogenen Netzinfrastruktur hohe Ladeleistungen und kurze Ladezeiten. Darüber hinaus vertreten Porsche und Audi den Volkswagen-Konzern bei IONITY, einem Joint-Venture mit der BMW Group, Daimler AG und Ford Motor Company. Dessen Ziel ist die Errichtung und der Betrieb von insgesamt 400 leistungsstarken Schnellladestationen entlang der europäischen Hauptverkehrsachsen bis 2020. Der Aufbau der ersten Stationen beginnt noch 2017. Das Porsche-Händlernetz wird – ergänzend zu IONITY – Teil einer flächendeckenden Schnellladeinfrastruktur. Nach und nach erhält es die 800-Volt-Ladetechnologie. Auch der Ausbau der Porsche-internen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ist in vollem Gange: 66 Ladesäulen mit 109 Ladepunkten werden im Rahmen des Erstaufbaus an den Standorten des Sportwagenherstellers in Betrieb genommen.

www.porsche.co.at

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